{"id":1157,"date":"2017-12-13T00:17:52","date_gmt":"2017-12-12T23:17:52","guid":{"rendered":"http:\/\/pgwinti.ch\/?page_id=1157"},"modified":"2018-01-10T19:44:05","modified_gmt":"2018-01-10T18:44:05","slug":"vorstand-2-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.pgwinti.ch\/?page_id=1157","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><h3>Chronik der Photographischen Gesellschaft Winterthur<\/h3>\n<\/div><\/section>\n<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><div  class='hr av-av_hr-6ab6857e054c15feb14d8aa4c966228f hr-default  avia-builder-el-2  avia-builder-el-no-sibling '><span class='hr-inner '><span class=\"hr-inner-style\"><\/span><\/span><\/div>\n<\/div><\/section>\n<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p class=\"Portrait\"><b><span style=\"text-transform: uppercase;\">Vorbemerkung<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"Portrait\">In den Archiven der Photographischen Gesellschaft Winterthur (PGW) schlummern unz\u00e4hlige &#8222;Sch\u00e4tze&#8220; und Protokolle von Vorstands- und Monatssitzungen sowie von Generalversammlungen. Insbesondere in den ersten Jahrzehnten wurden die Sitzungen akribisch dokumentiert, allerdings in einer zwar wundersch\u00f6nen, aber f\u00fcr uns heute schwer leserlichen Schrift. Die folgenden Ausf\u00fchrungen und Zitate der einzelnen Vorkommnisse aus den Protokollb\u00fcchern erfolgen nicht systematisch oder auf Grund eines bestimmten Rasters, sondern sind eine subjektive Auswahl. Mit der nachfolgenden Chronik soll ein lebhaftes und spannendes Bild der PGW gezeichnet und ein Einblick in die abwechslungsreiche Geschichte unseres Vereins vermittelt werden. Die PGW erlebte viele H\u00f6hen und Tiefen. Den Protokollen ist zu entnehmen, dass einige Probleme, welche viele Vereine in der heutigen Zeit haben, bereits damals zu Diskussionen Anlass gaben und den Club in diverse Krisen f\u00fchrten: Mangelndes Interesse am Clubleben der Mitglieder oder das Aufkommen neuer Technologien. Die PGW durchlebte &#8211; und \u00fcberlebte &#8211; aber auch sehr schwierige Zeiten, die Kriegsjahre und die Wirtschaftskrise dazwischen. Umso eindr\u00fccklicher ist der Werdegang des Clubs und die Wiederauferstehung nach einer mehrj\u00e4hrigen Aufl\u00f6sung von 1909 bis 1922.<\/p>\n<\/div><\/section>\n<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p><strong>Die Gr\u00fcndung Und die Anfangszeit (1892 &#8211; 1898)<\/strong><\/p>\n<p>Die Geschichte der Photographischen Gesellschaft Winterthur begann kurz vor Weihnachten im Jahr 1892. Am Freitag, dem 16. Dezember, abends um 5 Uhr trafen sich f\u00fcnf Herren in der Schlangenm\u00fchle zu einer ersten vorbereitenden Sitzung. Es waren dies: R. Jakob Furrer aus Oberwinterthur, D. Theodor Hanhart-Howald aus Winterthur, Eduard Sulzer-Ziegler, Dr. med. L. Alfred Brunner und Alfred Ulrich.<\/p>\n<div id=\"attachment_1142\" style=\"width: 697px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1142\" class=\"wp-image-1142 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130009Verein-von-Freunden-der-Photographi-Dez-1892-687x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"687\" height=\"1030\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130009Verein-von-Freunden-der-Photographi-Dez-1892-687x1030.jpg 687w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130009Verein-von-Freunden-der-Photographi-Dez-1892-53x80.jpg 53w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130009Verein-von-Freunden-der-Photographi-Dez-1892-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130009Verein-von-Freunden-der-Photographi-Dez-1892-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130009Verein-von-Freunden-der-Photographi-Dez-1892-107x160.jpg 107w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130009Verein-von-Freunden-der-Photographi-Dez-1892-800x1200.jpg 800w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130009Verein-von-Freunden-der-Photographi-Dez-1892-1000x1500.jpg 1000w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130009Verein-von-Freunden-der-Photographi-Dez-1892-470x705.jpg 470w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130009Verein-von-Freunden-der-Photographi-Dez-1892-450x675.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 687px) 100vw, 687px\" \/><p id=\"caption-attachment-1142\" class=\"wp-caption-text\">Einladung zur vorbereitenden Sitzung vom 16. Dezember 1892<\/p><\/div>\n<p>Schon am 7. Januar 1893 laden die 5 Gr\u00fcndungsmitglieder zur ersten &#8222;constituierenden&#8220; Sitzung ein, welche am Freitag, dem 13. Januar 1893 im &#8222;Obern Local&#8220; des Restaurants Ochsen in der Schlangenm\u00fchle stattfand. Die Zahl &#8222;13&#8220; hatte f\u00fcr den Club wohl eine gl\u00fccksbringende Wirkung, denn es trafen sich 13 Mitglieder. Der Vorstand setzte sich aus R. Jakob Furrer (Pr\u00e4sident), Dr. med. L. Alfred Brunner (Vicepr\u00e4sident), D. Theodor Hanhart-Howald (Qu\u00e4stor), Alfred Ulrich (Actuar), H. Hofmann (Bibliothekar), Hermann Linck sowie Klaus Stephan als Beisitzer zusammen. Sowohl Linck als auch Stephan waren Berufsfotografen.<\/p>\n<p>Das Gr\u00fcndungslokal befand sich dort, wo heute das Warenhaus Coop City am Bahnhofplatz steht. In fr\u00fcheren Jahrhunderten war es eine M\u00fchle, daher ja auch der Name. Ein Arm der Eulach floss als M\u00fchlebach an der S\u00fcdseite des Geb\u00e4udes vorbei und lieferte die n\u00f6tige Energie, um das M\u00fchlerad anzutreiben. Im Jahr 1872 wurde das Wohn- und M\u00fchlengeb\u00e4ude verkauft und diente bis 1930 als Gastst\u00e4tte zum Ochsen. 1930 musste das Geb\u00e4ude der EPA (Einheitspreise AG) weichen, die dort ihr erstes Warenhaus erstellte. 2003 \u00fcbernahm dann die Coop Schweiz die EPA und er\u00f6ffnete das Warenhaus Coop City.<\/p>\n<p>Eines der fotografischen Aush\u00e4ngeschilder der Gr\u00fcnderjahre war Hermann Linck, welcher aus einer Fotografenfamilie aus Winterthur und Z\u00fcrich stammte. Er wurde am 16. August 1866 in Winterthur geboren und\u00a0 verstarb\u00a0 am 13. Januar 1938 in Winterthur. Die Familie Linck war w\u00e4hrend drei Generationen als Salonfotografen des Schweizerischen B\u00fcrgertums t\u00e4tig. Hermann erlernte das fotografische Handwerk im Atelier seines Vaters Johann (1831 &#8211; 1900). Das Fotoatelier in Winterthur wurde 1864 an der St. Georgenstrasse 38 gegr\u00fcndet. Sp\u00e4ter zogen sie an die Jakobstrasse 4 weiter. Hermann Linck besuchte die &#8222;II. Klasse der Schule f\u00fcr kunstgewerbliches Zeichnen und Modellieren&#8220; am &#8222;Z\u00fcrcherischen Technikum&#8220; in Winterthur. Seine Wanderjahre f\u00fchrten ihn nach Leipzig, Lyon und Paris, wo er seine k\u00fcnstlerischen und fotografischen Fertigkeiten vertiefte. Nach seiner R\u00fcckkehr nach Winterthur arbeitete er im Atelier seines Vaters, welches er 1894 \u00fcbernahm und bis einige Jahr vor seinem Tod f\u00fchrte. Sein Sohn Hans (1902 &#8211; 1949) f\u00fchrte das Gesch\u00e4ft weiter, doch bedeutete sein fr\u00fcher Tod gleichzeitig auch das Ende der bekannten Fotografenfamilie.<\/p>\n<div id=\"attachment_1145\" style=\"width: 687px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1145\" class=\"wp-image-1145 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/INTO_Best\u00e4tigung_USA_Montana-002-677x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"677\" height=\"1030\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/INTO_Best\u00e4tigung_USA_Montana-002-677x1030.jpg 677w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/INTO_Best\u00e4tigung_USA_Montana-002-53x80.jpg 53w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/INTO_Best\u00e4tigung_USA_Montana-002-197x300.jpg 197w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/INTO_Best\u00e4tigung_USA_Montana-002-768x1168.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/INTO_Best\u00e4tigung_USA_Montana-002-105x160.jpg 105w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/INTO_Best\u00e4tigung_USA_Montana-002-789x1200.jpg 789w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/INTO_Best\u00e4tigung_USA_Montana-002-986x1500.jpg 986w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/INTO_Best\u00e4tigung_USA_Montana-002-464x705.jpg 464w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/INTO_Best\u00e4tigung_USA_Montana-002-450x684.jpg 450w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/INTO_Best\u00e4tigung_USA_Montana-002.jpg 1334w\" sizes=\"auto, (max-width: 677px) 100vw, 677px\" \/><p id=\"caption-attachment-1145\" class=\"wp-caption-text\">Einladung zur Gr\u00fcndungsversammlung am 13. Januar 1893<\/p><\/div>\n<p>Hermann Linck gewann w\u00e4hrend seiner Laufbahn verschiedene internationale Auszeichnungen in Br\u00fcssel, Amsterdam, Marseille, Paris, St. Petersburg, Genua, Frankfurt a.M. und Turin. Zudem erhielt er 1907 ein Ehrendiplom der &#8222;Photographers Association of America&#8220;.<\/p>\n<p>Das umfangreiche k\u00fcnstlerische Werk von Hermann Linck kann heute in verschiedenen Museen bewundert werden.<\/p>\n<p>Neben der Mitgliedschaft in der Photographischen Gesellschaft Winterthur war Hermann Linck auch Mitglied und von 1904 bis 1910 Pr\u00e4sident des &#8222;Schweizerischen Photographischen Vereins (SPhV)&#8220;, dem heutigen Verband &#8222;Schweizerischer Berufsfotografen und Fotodesigner&#8220; (SBG).<\/p>\n<p>Eduard Sulzer-Ziegler (geboren am 23. September 1854 in Winterthur &#8211; gestorben am 31. Januar 1913, ebenfalls in Winterthur) war ein Enkel des Firmengr\u00fcnders der Gebr\u00fcder Sulzer. Von 1873 bis 1877 studierte er Recht, \u00d6konomie und Maschinenbau in Genf, Berlin und Dresden. Von 1880 &#8211; 1902 war er im Grossen Gemeinderat von Winterthur, von 1892 &#8211; 1902 im Z\u00fcrcher Kantonsrat und von 1900 bis 1913 auch im Nationalrat. Als \u00fcberzeugter Liberaler trat er f\u00fcr die Verringerung der t\u00e4glichen Arbeitszeit auf 10 Stunden und f\u00fcr den freien Samstagnachmittag ein.<\/p>\n<p>In den ersten 17 Jahren der PGW trafen sich die Mitglieder regelm\u00e4ssig einmal pro Monat und protokollierten ihre Sitzungen minuti\u00f6s. Am 4. April 1897 beispielsweise referierte Nationalrat Dr. L. Furrer \u00fcber &#8222;Urheberrechte an Werken von Literatur, Kunst und speziell der Fotografie&#8220;. Am 14. Juni des gleichen Jahres hielt der Profifotograf Hermann Linck einen Vortrag \u00fcber die &#8222;Retusche von Landschafts-Negativen&#8220;. Im Protokoll der damaligen Sitzung wurde folgendes explizit festgehalten: &#8222;F\u00fcr die Gr\u00fcn-Partien besser heraus zu bekommen empfiehlt er spezielle Platten oder die einfachere Methode, eine Gelbscheibe der Linse vorzuschalten. Allerdings steigt dann die Belichtungsdauer je nach der Intensit\u00e4t der Gelbscheibe auf das 4-6-10-fache. Auch auf die Verwendung von 5%er Bromkalil\u00f6sung kommt er zu sprechen. Alle Negative sollte man &#8222;lakiren&#8220;, indem sie dadurch viel haltbarer werden. Auch die Glasseite wird &#8222;lakirt.&#8220;<\/p>\n<p>Im Februar 1894 wurde die 1. Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur mit \u00fcber 250 Bildern durchgef\u00fchrt. Im Winterthurer Tagblatt vom 21. Februar hiess es: &#8220; Neben Zeit- und Momentaufnahmen finden sich auch sogenannte Blitzaufnahmen, vermittelt durch das Magnesiumlicht, Reproduktion eines Briefes; Reproduktion nach Zeichnungen, Holzschnitten, Vergr\u00f6sserungen usw. Die Bilder zeigen uns landschaftliche Aufnahmen aus nah und fern, Wintersujets, Gruppen, Portr\u00e4ts, Interieurs von Wohnungen, Aufnahmen aus Maschinens\u00e4len und Werkst\u00e4tten; ungemein anziehend sind u.a. Bilder aus Herzogowina, Bosnien, Syrien und dem Libanon; diese sind die wirksamste Reklame f\u00fcr die Bestrebungen der Gesellschaft. Unstreitbar l\u00e4sst sich aus den vielseitigen Kopierverfahren erkennen, wie der Amateur selbst sich ausbildet und da etwas Bleibendes schafft, wo der Fachphotograph nicht immer sein kann.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_1148\" style=\"width: 1040px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1148\" class=\"wp-image-1148 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120972-1030x657.jpg\" alt=\"\" width=\"1030\" height=\"657\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120972-1030x657.jpg 1030w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120972-80x51.jpg 80w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120972-300x191.jpg 300w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120972-768x490.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120972-160x102.jpg 160w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120972-1200x765.jpg 1200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120972-1500x956.jpg 1500w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120972-705x449.jpg 705w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120972-450x287.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><p id=\"caption-attachment-1148\" class=\"wp-caption-text\">Foto der Stadt Winterthur anl\u00e4sslich des Eidgen\u00f6ssischen Sch\u00fctzenfestes in Winterthur im Jahr 1895<\/p><\/div>\n<p>1895 fand das Eidgen\u00f6ssische Sch\u00fctzenfest in Winterthur statt, welches von der Sch\u00fctzengesellschaft Winterthur organisiert wurde. Die PGW war auserw\u00e4hlt, die Fotoreportage f\u00fcr das prachtvolle Photoalbum das Sch\u00fctzenfeste zu erstellen. Als Dank f\u00fcr ihre tolle Arbeit erhielt die PGW einen reich verzierten Festbecher mit entsprechender Widmung. &#8222;Der Landbote&#8220; vom 12. M\u00e4rz 1896 hielt folgendes fest: &#8222;Die hiesige Photographische Gesellschaft, ein aus Amateur- und Berufsphotographen gebildeter r\u00fchriger Verein, wird demn\u00e4chst der Sch\u00fctzengesellschaft &#8211; zur Erinnerung an das eidgen\u00f6ssische Sch\u00fctzenfest von 1895 &#8211; ein prachtvolles Album als Geschenk \u00fcbermachen. Die Photographische Gesellschaft wollte es sich nicht nehmen lassen, auch ihrerseits etwas zum eidg. Sch\u00fctzenfest beizutragen, und ist dabei auf den originellen Gedanken gekommen, durch ihre Mitglieder vor und w\u00e4hrend des Festes zahlreiche Aufnahmen vom Festplatz, den Bauten und der festgeschm\u00fcckten, von Tausenden durchzogenen Stadt zu machen. Die besten dieser Aufnahmen (\u00fcber 100) sind nun zu einem in der Zusammenstellung und Ausstattung gleich h\u00fcbschen Album vereinigt und bilden so eine bleibende Erinnerung an die herrlichen Festtage vom 27. Juli bis 8. August 1895. In bunter Folge treffen wir da die verschiedenen Ansichten des Festplatzes, der Festbauten, der Festz\u00fcge, der geschm\u00fcckten Strassen, einer Anzahl &#8222;Komitirter&#8220;, verschiedener Ank\u00fcnfte und Empf\u00e4nge, Gruppen aus den Z\u00fcgen und aus dem Festspiel, den Reigen und T\u00e4nzen, vom Eschenberg. Neben dem feierlichen Ernst der &#8222;Festkomitirten&#8220; ist auch den k\u00f6stlichen Humor ein gutes Bl\u00e4tzchen einger\u00e4umt. Der Einband des Albums, erstellt von W.H. Schoch, Buchbinder dahier, muss als musterhafte Arbeit bezeichnet werden; kunstvolle Ausf\u00fchrung und Solidit\u00e4t stehen auf gleicher H\u00f6he.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_1227\" style=\"width: 1040px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1227\" class=\"wp-image-1227 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120961-1030x687.jpg\" alt=\"\" width=\"1030\" height=\"687\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120961-1030x687.jpg 1030w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120961-80x53.jpg 80w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120961-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120961-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120961-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120961-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120961-1500x1000.jpg 1500w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120961-705x470.jpg 705w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120961-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><p id=\"caption-attachment-1227\" class=\"wp-caption-text\">Plakat des Sch\u00fctzenfestes Winterthur, 1895<\/p><\/div>\n<p>1896 hatte die PGW bereits 28 Mitglieder (alles M\u00e4nner) und seit M\u00e4rz 1895 bereits ein Ehrenmitglied, n\u00e4mlich F. Hirzel, alt Stadtrat (+ 10.2.1897). Der Pr\u00e4sident der PGW\u00a0 J. Furrer richtete folgendes Schreiben an F. Hirzel: &#8222;Die Photographische Gesellschaft Winterthur in Anerkennung Ihrer Eigenschaft als ersten Photographen in unserer Stadt, l\u00e4sst es sich zur Ehre gereichen, Sie Geehrter Herr, durch beiliegendes Diplom, als Ehrenmitglied in ihren Verein aufzunehmen &amp; gibt sich der Hoffnung hin, Sie oft in ihrer Mitte begr\u00fcssen zu d\u00fcrfen&#8220;!<\/p>\n<p>1897 wurde ein Vergr\u00f6sserungsapparat angeschafft, allerdings war es f\u00fcr die Clubmitglieder nicht einfach, an ihren Treffen in &#8222;Wirtschaftslocalen&#8220;, Vergr\u00f6sserungen zu erstellen. So wird denn im Monatsprotokoll vom 28. September 1898 festgehalten, der Apotheker Furrer habe die Gesellschaft zu sich in die Apotheke eingeladen. Vergr\u00f6ssert wurde das Bild &#8222;Bei Arosa&#8220; ab einem Negativ 9\/12 auf N.P.G.I. im Format 38&#215;50 cm, was offenbar recht h\u00fcbsch ausfiel. Entwickelt wurde das Bild mit Eisenoxalat.<\/p>\n<div id=\"attachment_1150\" style=\"width: 1040px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1150\" class=\"wp-image-1150 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925009-1030x799.jpg\" alt=\"\" width=\"1030\" height=\"799\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925009-1030x799.jpg 1030w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925009-80x62.jpg 80w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925009-300x233.jpg 300w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925009-768x596.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925009-160x124.jpg 160w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925009-1200x930.jpg 1200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925009-1500x1163.jpg 1500w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925009-705x547.jpg 705w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925009-450x349.jpg 450w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925009.jpg 2008w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><p id=\"caption-attachment-1150\" class=\"wp-caption-text\">Becherweihe im Restaurant R\u00f6ssli, Winterthur, 1896<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1151\" style=\"width: 697px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1151\" class=\"wp-image-1151 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20170914-BIR_1187-687x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"687\" height=\"1030\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20170914-BIR_1187-687x1030.jpg 687w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20170914-BIR_1187-53x80.jpg 53w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20170914-BIR_1187-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20170914-BIR_1187-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20170914-BIR_1187-107x160.jpg 107w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20170914-BIR_1187-801x1200.jpg 801w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20170914-BIR_1187-1001x1500.jpg 1001w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20170914-BIR_1187-470x705.jpg 470w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20170914-BIR_1187-450x674.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 687px) 100vw, 687px\" \/><p id=\"caption-attachment-1151\" class=\"wp-caption-text\">Der eingeweihte Becher der PGW mit der Inschrift: &#8222;Gewidmet der Photogr. Gesellschaft Winterthur als Dank f\u00fcr das prachtvolle Album Eidg. Sch\u00fctzenfest, 1895 von der Sch\u00fctzengesellschaft Winterthur&#8220;<\/p><\/div>\n<\/div><\/section>\n<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p>Im Dezember 1898 wurden die Statuten des Vereins erstmals ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Im 19. Jahrhundert gab es bereits eine breite Palette von fotografischen Zeitschriften. Die PGW f\u00fchrte akribisch Buch \u00fcber ihre Abonnemente:<\/p>\n<table style=\"width: 400px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 300.453125px;\">2 Ex. Photogr. Rundschau<\/td>\n<td style=\"width: 83.546875px;\">Fr. 32.&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 300.453125px;\">1 Ex. Photogr. Mitteilungen<\/td>\n<td style=\"width: 83.546875px;\">Fr. 16.&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 300.453125px;\">1 Ex. Atelier v. Photographen<\/td>\n<td style=\"width: 83.546875px;\">Fr. 21.35<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 300.453125px;\">1 Ex. Photogr. Zeitung<\/td>\n<td style=\"width: 83.546875px;\">Fr. 13.35<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 300.453125px;\">1 Ex. Amateur Photograph<\/td>\n<td style=\"width: 83.546875px;\">Fr.\u00a0\u00a0 6.70<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 300.453125px;\">1 Ex. Laterna Magica<\/td>\n<td style=\"width: 83.546875px;\">Fr.\u00a0\u00a0 4.&#8211;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 300.453125px;\">Total<\/td>\n<td style=\"width: 83.546875px;\">Fr. 93.40<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div><\/section>\n<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p><strong>Die Jahrhundertwende und die Kriegsjahre &#8211; Dunkle Wolken am Horizont und die tempor\u00e4re Aufl\u00f6sung des Vereins (1899 &#8211; 1921)<\/strong><\/p>\n<p>1899 hatte der Club 29 Mitglieder. Die aufkommende Krise des Club begann sich allerdings abzuzeichnen. Nachdem man im Jahr 1899 noch einen Fotoauftrag f\u00fcr das Festalbum des Technischen Vereins Winterthur zu seinem 25j\u00e4hrigen Bestehen ausf\u00fchren durfte, beschr\u00e4nkte sich die T\u00e4tigkeit im Jahr 1901 auf eine Sitzung im April und einen Ausflug nach Weesen.<\/p>\n<p>An der 9. Generalversammlung am 30. Januar 1902 erschienen lediglich 9 von 24 Mitglieder. Nach einem &#8222;trefflichen Nachtessen zu 3 Franken&#8220; pro Person, einschliesslich 3dl Wein, er\u00f6ffnete der Pr\u00e4sident Albert Sulzer die Sitzung mit dem Jahresbericht. Allerdings konnte das Protokoll der letzten Generalversammlung nicht verlesen werden, da der Aktuar nicht anwesend (!) und im Protokoll kein Bericht zur Versammlung vom 7. Januar 1901 enthalten war. Nicht registriert wurden auch die Neu- und Austritte. Ebenfalls waren keine Angaben zur Zusammensetzung des Vorstandes protokolliert. Der Pr\u00e4sident Sulzer hat seinen R\u00fccktritt eingereicht und liess sich um keinen Preis zu einer Mandatsverl\u00e4ngerung motivieren. Die Herren H\u00fcni und D\u00e4ndliker haben daraufhin den Apotheker Furrer als neuen Pr\u00e4sidenten vorgeschlagen. Dieser l\u00e4sst sich gem\u00e4ss GV-Protokoll &#8222;erweichen&#8220; und nimmt die einstimmige Wahl an.<\/p>\n<p>Auch im Jahr 1902 beschr\u00e4nkte sich die T\u00e4tigkeit des Clubs auf nur zwei Sitzungen. An der ersten Sitzung im 9. April im Kasino erschienen 13 Personen zum Vortrag von H. Linck zum Thema &#8222;Landschaften neuerer Richtung&#8220;. Das Protokoll jener Sitzung h\u00e4lt folgendes fest: &#8222;Das Bestreben der neuern Landschaftsphotographie ist, stimmungsvolle Bilder zu erzeugen, was sich mit den einfachsten Sujets erreichen l\u00e4sst. Es handelt sich dabei nicht, &#8222;scharfe&#8220; Bilder zu erhalten, sondern es soll im Gegenteil der Hintergrund unscharf gehalten werden. Die modernen Doppelanastigmate eignen sich hief\u00fcr nicht sehr gut. Man darf daher bei Verwendung solcher Instrumente nur wenig abblenden, weil sonst keine plastischen Bilder entstehen. Landschaften ohne Wolken sind nicht mehr auf der H\u00f6he der Zeit und werden solche bei Beurteilung auf Ausstellungen keine grosse Beachtung mehr finden. Zur Beurteilung einer Landschaft empfiehlt es sich, dieselbe durch ein graues Glas zu betrachten, weil das so gesehene Bild dem Negativ, das man erhalten wird, am meisten \u00e4hnlich sieht und man durch die Farben der Natur nicht get\u00e4uscht wird. Das Bild soll ruhig wirken, die grossen Massen sollen gut verteilt und alles Nebens\u00e4chliche untergeordnet sein. Man scheue sich nicht, die Bilder n\u00f6tigenfalls geh\u00f6rig zu beschneiden, namentlich aber suche man zu viel Vordergrund zu vermeiden. Hr. Linck illustriert seine Ausf\u00fchrungen durch eine gr\u00f6ssere Anzahl Bilder in Pigmentdruck in verschiedenen Farben, alles nach Aufnahmen, die Hr. Linck in j\u00fcngster Zeit in der n\u00e4chsten Umgebung von Winterthur gemacht hatte. Die pr\u00e4chtigen, k\u00fcnstlerisch vollendeten Bilder finden allgemeinen Beifall. Zu den Aufnahmen wurden Isolarplatten verwendet.&#8220;<\/p>\n<p>Zur zweiten Versammlung am 17. November 1902 erschienen noch 9 M\u00e4nner. Herr Furrer pr\u00e4sentierte seinen Kollegen einen Hypergon-Doppelanastigmat Goerz, sowie eigene Aufnahmen mit demselben, ein Stativ mit Kugelgelenk, zum befestigen an B\u00e4umen, Tischen etc., Trichterflaschen, Kopien auf Lenta- und Pan-Papier sowie diverse neue Handkameras.<\/p>\n<p>Der Clubvorstand machte sich im Protokoll jener Sitzung Sorgen um das Fortbestehen des Clubs, indem er festhielt: &#8222;Die T\u00e4tigkeit des Vereins war leider wieder eine geringe, indem im Jahre 1902 nur 2 Monatssitzungen abgehalten wurden. Der projektierte Ausflug kam ebenfalls nicht zu Stande; nachdem derselbe verschiedene Male verschoben werden musste, fanden sich schliesslich an einem sch\u00f6nen Morgen 3 Vorstandsmitglieder am Bahnhof ein, die dann mit grosser Mehrheit beschlossen, auf den Ausflug zu verzichten&#8220;.<\/p>\n<p>Auch im Folgejahr wurden nur zwei Monatssitzungen durchgef\u00fchrt und am Ausflug nach Ermatingen beteiligten sich nur der Pr\u00e4sident und der Vizepr\u00e4sident.<\/p>\n<p>An der XI. Generalversammlung vom 30. April 1903, welche wiederum im Aktion\u00e4rszimmer des Casinos durchgef\u00fchrt wurde, erschienen immerhin 13 Mitglieder. Nach dem \u00fcblichen Nachtessen wurde \u00fcber den Eintritt der PGW in den &#8222;Schweizerischen Amateur-Photographen-Verein&#8220; (heute PhotoSuisse) diskutiert.<\/p>\n<p>1905 fand die Generalversammlung\u00a0 nicht statt, weil einfach keine vollst\u00e4ndigen Vorstandssitzungen zusammengebracht wurden. Im Folgejahr wurde die Reduktion des Jahresbeitrags auf 5 Franken beantragt. Aus der Mitgliederliste jenes Jahres ist ersichtlich, dass von den 23 Mitgliedern immer noch einige prominente Herren jener Zeit mitmachten, wie Nationalrat Dr. E. Sulzer-Ziegler, der Ingenieur Albert Sulzer, Robert Sulzer sowie der Berufsfotograf Hermann Linck. Es ist zu vermuten, dass die wenigen Anl\u00e4sse auch darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren waren, dass diese prominenten Herren wenig Zeit f\u00fcr das Clubleben hatten. Immerhin fand am 10. Dezember 1905 ein Projektionsabend statt, an welchem mit dem &#8222;Projections-Apparat&#8220; des technischen Vereins einige Clubmitglieder eine grosse Anzahl von Diapositiven zeigten, Herr Leuzinger sogar &#8222;stereoscopische&#8220;.<\/p>\n<p>Nachdem auch im Jahr 1907 wiederum nur die Generalversammlung im Casino stattfinden konnte, an der 10 von 23 Mitglieder anwesend waren, machte sich der Clubvorstand \u00fcber das Fortbestehen des Clubs Gedanken. An der Vorstandssitzung vom 27. Februar 1908 wurde \u00fcber die Demission verschiedener Vorstandsmitglieder diskutiert sowie \u00fcber die Aufl\u00f6sung des Clubs. Infolge g\u00e4nzlichen Mangels an Interesse seitens der Mitglieder wurde beschlossen, der n\u00e4chsten Generalversammlung die Aufl\u00f6sung der Photographischen Gesellschaft Winterthur zu beantragen.<\/p>\n<p>Die Generalversammlung fand am 4. M\u00e4rz 1908 statt. Dem Protokoll ist zu entnehmen, dass die an der Vorstandssitzung erw\u00e4hnten Themen diskutiert wurden. Allerdings konnte kein neuer Vorstand bestimmt werden. Herr Dr. Brunner schl\u00e4gt deshalb vor, die Photographische Gesellschaft in eine Lesegesellschaft umzuwandeln. Dieser Vorschlag wird mit 7 zu 2 Stimmen abgelehnt. Daf\u00fcr wurde mit dem gleichen Stimmverh\u00e4ltnis die Aufl\u00f6sung der PGW angenommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1175 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Aufl\u00f6sung_Verein_1909005-1030x736.jpg\" alt=\"\" width=\"1030\" height=\"736\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Aufl\u00f6sung_Verein_1909005-1030x736.jpg 1030w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Aufl\u00f6sung_Verein_1909005-80x57.jpg 80w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Aufl\u00f6sung_Verein_1909005-300x214.jpg 300w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Aufl\u00f6sung_Verein_1909005-768x549.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Aufl\u00f6sung_Verein_1909005-160x114.jpg 160w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Aufl\u00f6sung_Verein_1909005-1200x857.jpg 1200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Aufl\u00f6sung_Verein_1909005-1500x1071.jpg 1500w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Aufl\u00f6sung_Verein_1909005-260x185.jpg 260w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Aufl\u00f6sung_Verein_1909005-705x504.jpg 705w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Aufl\u00f6sung_Verein_1909005-450x321.jpg 450w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Aufl\u00f6sung_Verein_1909005.jpg 1606w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><\/p>\n<p>Interessanterweise wurde dann ein Jahr sp\u00e4ter, am 2. Juli 1909, trotzdem die XV. Generalversammlung der PGW abgehalten, zu der 13 Mitglieder erschienen. Es wurde beantragt, dass das Vereinsverm\u00f6gen der Ferienversorgung Winterthur \u00fcbermittelt werde. Zudem wurde beschlossen, den Vereinsbecher nebst Protokoll und Cassab\u00fccher etc. Herrn Furrer zur Aufbewahrung zu \u00fcbergeben mit der Bestimmung, dass, wenn sich binnen 5 Jahren keine neue Photographische Gesellschaft bildet, der Becher der Schenkerin, der Sch\u00fctzengesellschaft Winterthur, zur\u00fcckerstattet werden soll. Nach 5 Jahren wird Herr Furrer die Mitglieder zu einer Zusammenkunft (Nachtessen) einladen, bei welcher Gelegenheit dann \u00fcber das Schicksal der B\u00fccher etc. bestimmt werden wird.<\/p>\n<p>Die Kasse wird aufgehoben. Der Saldo von Fr. 50.80 wird wie folgt aufgeteilt:<\/p>\n<table style=\"width: 388px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"width: 297.421875px;\">&#8211; Auslagen f\u00fcr Telefongespr\u00e4che<\/td>\n<td style=\"width: 81.578125px;\">Fr. 0.80<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"width: 297.421875px;\">&#8211; Beitrag an Ferienkolonie Winterthur<\/td>\n<td style=\"width: 81.578125px;\">Fr. 50.00<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div id=\"attachment_1172\" style=\"width: 843px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1172\" class=\"wp-image-1172 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Liquidation-1908-833x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"833\" height=\"1030\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Liquidation-1908-833x1030.jpg 833w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Liquidation-1908-65x80.jpg 65w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Liquidation-1908-243x300.jpg 243w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Liquidation-1908-768x950.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Liquidation-1908-129x160.jpg 129w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Liquidation-1908-970x1200.jpg 970w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Liquidation-1908-1213x1500.jpg 1213w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Liquidation-1908-570x705.jpg 570w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Liquidation-1908-450x557.jpg 450w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Liquidation-1908.jpg 1671w\" sizes=\"auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px\" \/><p id=\"caption-attachment-1172\" class=\"wp-caption-text\">Schlussabrechnung bei der Aufl\u00f6sung der PGW<\/p><\/div>\n<\/div><\/section>\n<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p><strong>Die Jahre bei der Gesellschaft Schweizerischer Amateur Photographen (G.S.A.P.) (1922 &#8211; 1929) <\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 1922 schrieb Adolphe Furrer, welcher den Vereinsbecher, die Protokolle sowie die &#8222;Cassab\u00fccher&#8220; aufbewahrte, an die ehemaligen Mitglieder der Photographischen Gesellschaft Winterthur folgenden Brief:<\/p>\n<p>&#8222;An die ehemaligen Mitglieder Photographischen Gesellschaft Winterthur:<\/p>\n<p>Nachdem auf meine Einladung vom 6. Januar d.J. zu einer Zusammenkunft im Casino, auf den 16. Jan. 1922, von 14 Mitgliedern, nur f\u00fcnfe zu &amp; 2 abgesagt &amp; die \u00fcbrigen 7 gar keine R\u00fcckantwort gegeben haben, hat diese Versammlung eben nicht stattgefunden.<\/p>\n<p>Um nun diese Angelegenheit endlich einmal definitiv zu erledigen, m\u00f6chte ich auf diesem Wege Ihre Zustimmung einholen, den bei mir in Verwahrung stehenden Becher &amp; die noch vorhandenen Protocolle der fr\u00fcheren &#8222;Photographischen Gesellschaft Winterthur&#8220; der &#8222;G.S.A.P.Winterthur (Gesellschaft Schweizerischer Amateur-Photographen, Winterthur)&#8220; zu Eigentum abzutreten.<\/p>\n<p>Dieser junge Verein z\u00e4hlt \u00fcber 100 Mitglieder, steht unter einem sehr r\u00fchrigen Pr\u00e4sidenten &amp; weist eine \u00e4usserst rege Vereinst\u00e4tigkeit auf, sodass ich Ihnen diese L\u00f6sung wohl als die Beste glaube anempfehlen zu d\u00fcrfen!<br \/>\nMit h\u00f6fl. Gruss, Hochachtungsvollst&#8220;<br \/>\nUnterzeichnet mit A. Furrer, Apothr.<\/p>\n<p>Mit dem Antrag von A. Furrer erkl\u00e4rten sich 14 Mitglieder einverstanden.<\/p>\n<p>Im G.S.A.P.-Protokoll der Monatsversammlung vom 9. Dezember 1922 im Restaurant Steinbock ist festgehalten: &#8222;Eine \u00dcberraschung angenehmer Art brachte uns der Abend; indem dem Verein von Herr Tacchella, ein silberner Becher, den im Jahre 1895 die fr\u00fchere Photogr. Gesellschaft von der hiesigen Sch\u00fctzengesellschaft als Ehrung f\u00fcr das von ihnen gemachte Album am schweiz. Sch\u00fctzenfest, erhalten hatten. Die Gabe, die seit der Aufl\u00f6sung der Gesellschaft (PGW) bei Herr Furrer in Verwahrung war, bedeutet f\u00fcr uns eine grosse Ehrung und danken wir den Spendern aufs beste&#8220;.<\/p>\n<p>Die G.S.A.P. hatte damals rund 100 Mitglieder, 61 Aktiv-und 39 Passivmitglieder. Doch auch dieser gr\u00f6ssere Verband k\u00e4mpfte mit Problemen, wie der Protokollauszug der Monatsversammlung vom 12. Mai 1923 im Restaurant Steinbock zeigt: &#8222;Der vorgesehene Lichtbilder Vortrag konnte leider wegen St\u00f6rung in der Lichtleitung nicht abgehalten werden. In Zukunft sollen alle Mitteilungen des Vereins, bei den hiesigen Photogesch\u00e4ften durch Anschlag bekannt gegeben werden, &amp; wird dies zur Beachtung empfohlen.&#8220;<\/p>\n<p>Allerdings fanden, wohl auch aufgrund der gr\u00f6sseren Mitgliederzahl, vermehrt Anl\u00e4sse statt, wie beispielsweise am 14. Juli 1923, an welchem der Pr\u00e4sident \u00fcber das Thema &#8222;Innenaufnahmen&#8220; referierte. Dem Protokoll jener Sitzung kann entnommen werden: &#8222;Es geh\u00f6ren dieselben zu den schwierigsten im Gebiete der Photographie, erfordern grosse \u00dcbung. Die Belichtung ist reichlich zu nehmen, eine \u00dcberbelichtung ist nicht leicht zu bef\u00fcrchten. Man nehme gut, orthochromatische, lichthoffreie Platten, entwickle dieselben wegen den grossen Lichtgegens\u00e4tzen m\u00f6glichst weich. Als Belichtungsmesser eignen sich die optischen &amp; chemischen besser als Tabellen. Einige Aufnahmen die er vorzeigte, best\u00e4tigten die Richtigkeit seiner Angaben.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_1177\" style=\"width: 1040px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1177\" class=\"wp-image-1177 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Menukarte_1943-1030x723.jpg\" alt=\"\" width=\"1030\" height=\"723\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Menukarte_1943-1030x723.jpg 1030w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Menukarte_1943-80x56.jpg 80w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Menukarte_1943-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Menukarte_1943-768x539.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Menukarte_1943-160x112.jpg 160w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Menukarte_1943-1200x842.jpg 1200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Menukarte_1943-1500x1052.jpg 1500w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Menukarte_1943-705x495.jpg 705w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Menukarte_1943-450x316.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><p id=\"caption-attachment-1177\" class=\"wp-caption-text\">Speisekarte der Delegiertenversammlung in der &#8222;Chrone&#8220; in Winterthur vom 31. Januar 1943<\/p><\/div>\n<p>Am 11. August 1923 konnten 25 Mitglieder die neue Dunkelkammer einweihen.<\/p>\n<p>Das aktive Clubleben und die grosse Mitgliederzahl f\u00fchrten allerdings auch zu (angenehmen) Herausforderungen. Im Sitzungsprotokoll vom 10. November 1923 heisst es: &#8222;Das Lokal &#8222;Steinbock&#8220; ist infolge starken Mitgliederzuwachses &amp; auch anderem zu klein geworden; der Vorstand hat sich um ein gr\u00f6sseres umgesehen &amp; ein solches im &#8222;R\u00f6ssli&#8220; an der Technikumstrasse gefunden. Die Versammlung hat dieses Vorgehen einstimmig genehmigt.&#8220;<\/p>\n<p>Am 8. Dezember 1923 fand der Familienabend statt. Eingeleitet wurde dieser Abend durch einen &#8222;flotten Marsch&#8220; des aus den eigenen Reihen gebildeten Orchesters.<\/p>\n<p>Wie aktiv die G.S.A.P. war, beweist das GV-Protokoll vom 19. Januar 1924. Sage und schreibe 91 Mitglieder waren anwesend. Im Jahresbericht wird erw\u00e4hnt, dass ein Anf\u00e4ngerkurs mit 52 Teilnehmenden ein voller Erfolg war. Zudem konnte die neue Dunkelkammer dank der &#8222;Opferwilligkeit&#8220; der Mitglieder im Berichtsjahr gut ausger\u00fcstet werden. Obwohl die Bibliothek mittlerweile rund 200 B\u00fccher umfasste, wurde sie aber offenbar wenig frequentiert und genutzt.<\/p>\n<div id=\"attachment_1180\" style=\"width: 1040px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1180\" class=\"wp-image-1180 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Fotokurs-1924-1-1030x687.jpg\" alt=\"\" width=\"1030\" height=\"687\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Fotokurs-1924-1-1030x687.jpg 1030w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Fotokurs-1924-1-80x53.jpg 80w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Fotokurs-1924-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Fotokurs-1924-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Fotokurs-1924-1-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Fotokurs-1924-1-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Fotokurs-1924-1-1500x1000.jpg 1500w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Fotokurs-1924-1-705x470.jpg 705w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Fotokurs-1924-1-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><p id=\"caption-attachment-1180\" class=\"wp-caption-text\">Anf\u00e4ngerkurs 1924<\/p><\/div>\n<p>Im Protokoll der GV vom 17. Januar 1925 im Restaurant &#8222;R\u00f6ssli&#8220; wird von einer hitzigen Debatte \u00fcber die H\u00f6he der Mitgliederbeitr\u00e4ge berichtet.<\/p>\n<p>Im Protokoll der Mai-Sitzung wird \u00fcber den durchgef\u00fchrten Anf\u00e4ngerkurs berichtet: &#8222;27 Interessenten, davon 6 des zarten Geschlechts folgten unserer\u00a0 Einladung. Der Kurs umfasste 10 \u00dcbungen zu 2-3 Stunden, die in der Dunkelkammer im Heiligbergschulhaus &amp; in Gottes freier Natur gehalten wurden.&#8220; In diesem Sitzungsprotokoll wurden zum ersten Mal auch die Damen erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Im Jahr 1925 wurde auch der Fotowettbewerb geboren. Am. 11. Juli wurde ein Wettbewerbsreglement verabschiedet.<\/p>\n<div id=\"attachment_1182\" style=\"width: 811px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1182\" class=\"wp-image-1182 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925-801x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"801\" height=\"1030\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925-801x1030.jpg 801w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925-62x80.jpg 62w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925-233x300.jpg 233w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925-768x988.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925-124x160.jpg 124w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925-933x1200.jpg 933w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925-1166x1500.jpg 1166w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925-548x705.jpg 548w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925-450x579.jpg 450w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Protokoll-1925.jpg 1577w\" sizes=\"auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px\" \/><p id=\"caption-attachment-1182\" class=\"wp-caption-text\">Deckblatt des Buches, in welchem die Vorstandssitzungen protokolliert wurden aus dem Jahr 1925<\/p><\/div>\n<p>An der GV des Jahres 1926 erschienen &#8222;nur&#8220; noch 42 Mitglieder, daf\u00fcr dauerte die Sitzung von 8.17 abends bis 2 Uhr morgens. Wie dem Protokoll zu entnehmen ist, wurden unz\u00e4hlige Traktanden diskutiert: &#8222;Der Pr\u00e4sident, Herr M. Dreyer, begr\u00fcsst die gut besuchte Versammlung mit dem Wunsche, dass die heutige Versammlung vom Geiste des Verst\u00e4ndnisses und der Liebe zur Sache getragen sei und die Beschl\u00fcsse zum Wohle der Mitglieder und des Vereines gereichen. (&#8230;) Das neue Vereinsjahr hat also begonnen mit 135 Mitgliedern, und ist damit z. Zeit die gr\u00f6sste Sektion des Verbandes an Mitgliederzahl, jedoch noch nicht an Qualit\u00e4t und Leistung der Bilder. (&#8230;) Die Vereinskasse schliesst dank den Sparmassnahmen mit einem Saldo von 291.35 Frk. ab . (&#8230;) Die Lesefrist f\u00fcr die Lesemappe wird durch Versammlungsbeschluss auf 4 Tage festgesetzt f\u00fcr Alle Orts- &amp; ausw\u00e4rtige Mitglieder; (bei den letzteren vom Empfang durch Post bis zur Abgabe an die Post gerechnet).&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das bisherige Mitglied, Herr X. in Amriswil wird wegen Nichtbezahlung der Beitr\u00e4ge aus der G.S.A.P.W. ausgeschlossen.&#8220;<\/p>\n<p>Dem Jahresbericht kann entnommen werden, dass die Monatsversammlungen jeweils von 35 &#8211; 45 Mitgliedern besucht wurden. Das Programm war abwechslungsreich und interessant. So hat am 13. M\u00e4rz 1926 Herr Tacchella eine Ausstellung gemacht mit Bildern aus dem Balkan und der T\u00fcrkei, &#8222;wo Herr Tacchella t\u00fcrkischen Damen im Festgewande den Schleier l\u00fcftete &amp; die Sch\u00f6nheit im Bilde, mit seiner Camera, festhielt&#8220;, wie es im Protokoll w\u00f6rtlich hiess.<\/p>\n<p>An der Monatsversammlung vom 10. April 1926 in der Dunkelkammer Heiligberg nahm die &#8222;Recordziffer&#8220; von 45 Mitgliedern an einem Demonstrationsvortrag \u00fcber das Bromoelverfahren von Herrn Fischer aus Wien teil. Am 10. September 1926 wurden Lichtbilder \u00fcber K\u00fcnstlerische Aktphotographie gezeigt.<\/p>\n<p>Das Jahr 1927 wurde &#8222;\u00fcberschattet&#8220; durch ein besonderes Ereignis. Aus dem Protokoll der Vorstandssitzung vom 4. Juli 1927 ist zu entnehmen, dass ein Herr W. der G.S.A.P.W. beitreten wollte, das Gesuch aber abgelehnt wurde. Herr W. war als B\u00fcrochef bei der Firma Sulzer entlassen worden und hatte ein Photogesch\u00e4ft er\u00f6ffnet. Gem\u00e4ss Protokoll nannte er sich &#8222;Photograph&#8220; und war auf der Suche nach Kunden. Aus diesem Grund sei er nicht mehr als Amateur zu bezeichnen, weshalb sein Beitrittsgesuch abgelehnt werden m\u00fcsse. Offenbar ver\u00e4rgert \u00fcber diesen Entscheid ist dann ein Vorstandsmitglied zur\u00fcckgetreten. An der GV vom 21. Januar 1928 im &#8222;R\u00f6ssli&#8220; wurde das Thema ebenfalls diskutiert, denn es wurde beschlossen, dass der Name &#8222;Ges. Schweiz. Amateurphotographen&#8220; gen\u00fcgend pr\u00e4zisiert sei, um die Eintrittsgesuche von Berufsphotographen abzulehnen.<\/p>\n<p>An der Monatsversammlung vom 10. August 1929 hielt Herr Marti einen interessanten Vortrag zum Thema &#8222;Vom Knipser zum Amateur&#8220;. Aus dem Protokoll: &#8222;In anschaulichen Worten schildert der Referent den Werdegang des Amateurphotographen, der gar bald nach dem Kameraerwerb auf allerlei Probleme und Schwierigkeiten st\u00f6sst, die ihn zu intensiver Besch\u00e4ftigung mit den theoretischen Grundlagen der Photographie veranlassen. Ausf\u00fchrlich behandelte Hr. Marti die Frage der Blende zur Regulierung der Tiefensch\u00e4rfe und die Wirkung der Gelbscheibe. Als erfahrener Praktiker weiss der Referent in diesen beiden Fragen auch dem erfahrenen Amateurphotographen noch neues zu sagen. Zahlreiche Bilder dokumentieren den Entwicklungsgang des Referenten und legen Zeugnis ab von der hohen Stufe seiner photographischen T\u00e4tigkeit. In der Diskussion weist Hr. Dreyer darauf hin, dass neuerdings unter dem Einfluss der Kleinkamera eine r\u00fcckl\u00e4ufige Entwicklung vom Amateur zum Knipser eingesetzt hat.&#8220;<\/p>\n<\/div><\/section>\n<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p><strong>Die Auferstehung der Photographischen Gesellschaft Winterthur (1930 &#8211; 1992) <\/strong><\/p>\n<p>1930 markiert die R\u00fcckkehr zum fr\u00fcheren Namen und die Auferstehung der Photographischen Gesellschaft Winterthur. An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 8. M\u00e4rz 1930 ist erstmals wieder von &#8222;Photographischer Gesellschaft Winterthur&#8220; die Rede. Es werden neue Statuten verabschiedet und die alten der G.S.A.P. von 1924 ersetzt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1184 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130016-726x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"726\" height=\"1030\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130016-726x1030.jpg 726w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130016-56x80.jpg 56w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130016-211x300.jpg 211w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130016-768x1090.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130016-113x160.jpg 113w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130016-846x1200.jpg 846w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130016-1057x1500.jpg 1057w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130016-497x705.jpg 497w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130016-450x639.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 726px) 100vw, 726px\" \/><\/p>\n<p>Eine Ausstellung im Gewerbemuseum zu &#8222;100 Jahre Photographie&#8220; im Jahre 1939 fand allerdings noch ohne die Beteiligung der PGW statt.<\/p>\n<p>Im Jahre 1943, also mitten im Zweiten Weltkrieg, erhielt die PGW ein Ehrendiplom beim Sektionswettbewerb &#8222;Italienbilder&#8220; des Schweizerischen Amateur-Photographen-Verband SAPV (heute PhotoSuisse).<br \/>\n1951 gab sich die PGW ein neues Wettbewerbsreglement.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1187\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120954Wettbewerbsreglement-Dez-1951-726x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"726\" height=\"1030\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120954Wettbewerbsreglement-Dez-1951-726x1030.jpg 726w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120954Wettbewerbsreglement-Dez-1951-56x80.jpg 56w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120954Wettbewerbsreglement-Dez-1951-211x300.jpg 211w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120954Wettbewerbsreglement-Dez-1951-768x1090.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120954Wettbewerbsreglement-Dez-1951-113x160.jpg 113w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120954Wettbewerbsreglement-Dez-1951-846x1200.jpg 846w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120954Wettbewerbsreglement-Dez-1951-1057x1500.jpg 1057w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120954Wettbewerbsreglement-Dez-1951-497x705.jpg 497w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120954Wettbewerbsreglement-Dez-1951-450x639.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 726px) 100vw, 726px\" \/><\/p>\n<p>Die PGW hatte 1961 die Ehre, die Delegiertenversammlung der SAPV zu organisieren. Im Jahresbericht des Pr\u00e4sidenten heisst es: &#8222;Der PGW fiel die Ehre zu, die Delegiertenversammlung unseres Verbandes SAPV (Schweizerischer Amateur-Photographen-Verband) in Winterthur zu organisieren. Unserem Stadtpr\u00e4sidenten, Herrn Dr. R\u00fcegg, wollen wir von Herzen danken f\u00fcr den freundlichen und prachtvollen Empfang, den er im Namen unserer Stadtbeh\u00f6rde unseren Delegierten zuteil werden liess&#8220;.<\/p>\n<p>Die PGW hatte 1961 94 Mitglieder, allerdings hatten im Berichtsjahr 13 Mitglieder aus Zeitmangel den Club verlassen. Die Mitglieder waren an Wettbewerben der SAPV recht erfolgreich.<\/p>\n<p>Die Mitgliederzahlen nahmen in den Folgejahren weiterhin ab. Offenbar lag auch die Beteiligung an den Clubwettbewerben unter den Erwartungen, wie aus dem GV-Protokoll von 1962 zu entnehmen ist: &#8222;Gerade in diesem wesentlichen Teil unserer Weiterbildung fehlt es immer noch an der Teilnahme unserer Mitglieder und an Begeisterung oder Willen, eigene Arbeiten zu zeigen und bewerten zu lassen. Selbst die Pr\u00e4mierung der Quartalsaufgaben, hat nur einigen Einzelnen eine Verlockung bedeutet. Vor allem die schwarz-weiss Aufnahmen sind es, die nur Vereinzelte pflegen.&#8220;<\/p>\n<p>Die damalige Zeit war gepr\u00e4gt vom Aufkommen der Farbfotografie. Auch hierzu eine interessante Passage aus dem erw\u00e4hnten GV-Protokoll: &#8222;Die seit einigen Jahren im Zunehmen begriffene Farben-Photographie ist uns ja bekannt. An uns selbst liegt es, das N\u00f6tige zu tun, um die schwarz-weiss Photographie nicht ganz zu verdr\u00e4ngen. In den meisten F\u00e4llen ist dieser Mangel der gegenw\u00e4rtigen beruflichen Hochkonjunktur zuzuschreiben. Dem Amateur wird es zu umst\u00e4ndlich sich mit Vergr\u00f6ssern von Negativen abzugeben, weshalb er zum bequemeren und weniger zeitraubenden Mittel der Farbenphotographie greift&#8220;.<\/p>\n<p>Die r\u00fcckl\u00e4ufigen Mitgliederzahlen in der PGW gipfelten in folgender Aussage im GV-Protokoll: &#8222;Denn es ist nicht zu verkennen, dass sich unsere Gesellschaft (PGW) zur Zeit in einer Krise befindet, deren Remedur lautet: \u00dcberwinden! Im Besonderen ist diese Schwierigkeit durch Tr\u00e4gheit und Gleichg\u00fcltigkeit der Mitglieder gekennzeichnet. Der Kern wird wahrscheinlich im Unverm\u00f6gen des Pr\u00e4sidenten zu suchen sein, der es nicht fertig bringt, die Mitglieder unserer Gesellschaft zu sammeln und zu binden&#8220;.<\/p>\n<p>Der damalige Vorstand suchte nach M\u00f6glichkeiten, diesem Trend entgegenzuwirken. Im Vorstandsprotokoll vom 9. Januar 1963 wurde der Vorschlag gemacht, moderne Literatur anzuschaffen und der Bibliothek, dem &#8222;Sorgenkind&#8220; der PGW, Sorge zu tragen. Es wurden auch Briefe an die Mitglieder der PGW versandt, um sie f\u00fcr die Vorstandst\u00e4tigkeit zu gewinnen. Offenbar aber ohne Erfolg.<\/p>\n<p>Ende der 60er-Jahre schlitterte die PGW in eine weitere Mitgliederkrise. Dem R\u00fccktrittsschreiben des technischen Leiters ist folgendes zu entnehmen: &#8222;Hiermit teile ich Ihnen mit, dass ich mit Wirkung auf 30. September 1968 mein Amt als technischer Leiter an den Klub zur\u00fcckgebe. Vorerst m\u00f6chte ich festhalten, dass die Arbeit im neuen Vorstand ausserordentlich angenehm war und in absolut keinem Zusammenhang mit diesem Austritt steht. Es ist mir ein Bed\u00fcrfnis, den Mitgliedern mitzuteilen, dass im Vorstand, vor allem durch den Pr\u00e4sidenten Hr. Brenner, sehr viel und sehr gut gearbeitet wurde. Leider hat sich auch dieses Jahr best\u00e4tigt, dass die Mehrheit der Mitglieder ausser an Ferien-Erinnerungsbildern und \u00e4hnlichem &#8222;Bildmaterial&#8220; kein Interesse hat. Dies soll kein Vorwurf sein, sondern die Einsicht best\u00e4tigen, dass der Klub entweder einen technischen Leiter f\u00fcr Repr\u00e4sentationszwecke oder andere Mitglieder braucht. Immer wieder war festzustellen, dass von verschiedenen Vorstandsmitgliedern grosse Arbeit zur Vorbereitung von lehrreichen Abenden (z.B. wir fotografieren Glas etc.) aufgewendet wurde, dies jedoch praktisch nie mit einem entsprechenden Besuch beantwortet wurde. Es ist mir in Anbetracht meiner ohnehin knappen Freizeit einfach nicht m\u00f6glich, diese mit \u00fcberfl\u00fcssigen Arbeiten noch zu schm\u00e4lern, deshalb dieser R\u00fccktritt.&#8220;<\/p>\n<p>Die Preise f\u00fcr die Mitgliedschaft in der PGW betrugen 1969 17 Franken und f\u00fcr die Mitgliedschaft bei der PhotoSuisse 6 Franken, wie aus den GV-Beschl\u00fcssen vom 17. Januar 1969 zu entnehmen ist. Die Beitr\u00e4ge wurden an dieser Sitzung um zwei bzw. drei Franken erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Die PGW organisierte 1971 eine Fotoausstellung im Gewerbemuseum. Im &#8222;Der Landbote&#8220; vom 10. Juni 1971 hiess es: &#8222;Gegenw\u00e4rtig beherbergt das Gewerbemuseum am Kirchplatz eine sehenswerte Ausstellung von fotografischen Aufnahmen. Anl\u00e4sslich der Vernissage sprach am letzten Samstagnachmittag Schulamtssekret\u00e4r E. Roth einf\u00fchrende Worte. Wie er dabei erkl\u00e4rte, zeichnet der Fotoclub Winterthur f\u00fcr die abwechslungsreiche Schau verantwortlich. In dieser Vereinigung sind Amateure der unterschiedlichsten Berufsrichtungen zusammengeschlossen. Sie alle f\u00fchlen sich durch das Interesse an der gepflegten Fotografie verbunden. Die heute gezeigten Bilder geben recht eigentlich dem Wesen unserer Zeit Ausdruck. Sie zeichnen sich vor allem durch guten Geschmack und durch reichhaltige Wahl der Themen aus. Als Pr\u00e4sident des Fotoclubs dankte anschliessend K. Brenner dem Schulamt f\u00fcr die \u00dcberlassung der R\u00e4umlichkeiten im Gewerbemuseum. Auch das &#8222;Technorama&#8220;, das eine Reihe von alten Fotoapparaten zur Verf\u00fcgung stellte, w\u00fcrdigte der Sprechende geb\u00fchrend. Gelungene folkloristische Einzelheiten, vortreffliche Aktwiedergaben und einige ungewohnte fototechnische Experimente runden die \u00fcberzeugend gestaltete Schau harmonisch ab. Eine der Ausstellung angegliederte Tonbildschau, die ebenfalls aus Werken von Clubmitgliedern aufgebaut wurde, beginnt mit Impressionen von unber\u00fchrtem Gebirge und m\u00fcndet im Wohlstandsabfall der modernen Zivilisation&#8220;.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter organisierte die PGW erneut eine Fotoausstellung im Gewerbemuseum. Vom 12. Januar bis zum 29. Februar 1976 stellten 16 Fotografen rund 200 Bilder aus und erfreuten die Besucher auch mit Dia-Schauen. Als G\u00e4ste waren zudem auch einige Fotografen aus Yverdon zugegen. In der Ausgabe vom 12. Januar schrieb &#8222;Der Landbote&#8220;: &#8222;Hinsichtlich der Wahl der Motive und der k\u00fcnstlerischen Auffassung vermittelt die vielf\u00e4ltige Bildersammlung einen recht aufschlussreichen Querschnitt. Vorz\u00fcgliche Darstellungen in Schwarz und Weiss sind ebenso h\u00e4ufig vertreten wie farbige Aufnahmen. Sogar die Besucher sind zur Mitwirkung aufgerufen, k\u00f6nnen sie doch an einer freigelassenen Wand ihre eigenen Erzeugnisse der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen.\u00a0 Eine weitere willkommene Erg\u00e4nzung des tempor\u00e4ren Anlasses bildet eine kurzweilige, wohlgegl\u00fcckte Tonbildschau. Im Vorfeld der am letzten Freitagabend durchgef\u00fchrten Ausstellungser\u00f6ffnung nahm eine Jury eine sachverst\u00e4ndige Beurteilung der Werke vor. Mit dem ersten Preis wurde Hanspeter Rudin f\u00fcr seine ausgezeichnete Bilderfolge &#8222;Bewegung&#8220; bedacht.&#8220;<\/p>\n<p>1984 machte sich der Pr\u00e4sident ein weiteres Mal Sorgen um den Fortbestand der PGW und appellierte an die Mitglieder: &#8222;Ich bitte alle Mitglieder bei der Neuwerbung von aktiven Amateuren mitzuhelfen. Nach unserer Zielsetzung wollen wir vor allem j\u00fcngere Frauen, M\u00e4dchen und Herren aufnehmen. Damit erreichen wir, dass einer der \u00e4ltesten Foto-Clubs der Schweiz auch l\u00e4ngerfristig fortbestehen kann. Sicher haben Sie in Ihrem Bekanntenkreis Leute, die sich \u00fcber eine unverbindliche Einladung zum &#8222;Schnuppern&#8220; freuen w\u00fcrden.&#8220; Um neue Mitglieder zu werben, wollte der Vorstand Einf\u00fchrungskurse f\u00fcr Amateur-Fotografie organisieren.<\/p>\n<p>1987 organisierte die PGW eine weitere Ausstellung, diesmal im Einkaufszentrum Rosenberg, vom 13. bis 31. Oktober. Auf dem Flyer zur Ausstellung hiess es: &#8222;Der Fotoclub Winterthur zeigt in beeindruckender Art und Weise, dass Photographie ein Hobby mit sehr grossem Spektrum ist. Vielleicht macht&#8217;s dadurch bei vielen Besuchern &#8222;klick&#8220; f\u00fcr dieses Sehen mit der Kamera.<br \/>\nEine sehenswerte Ausstellung!&#8220;<\/p>\n<p>Im Folgejahr kaufte der Vorstand einen neuen Kleinbild-Diaprojektor. Die Anschaffungskosten beliefen sich auf 1&#8217;500 Franken. Die beiden alten Projektoren von Kodak und Leitz wurden verkauft. Die Mitgliedschaftsbeitr\u00e4ge wurden auf CHF 120.00 mit dem Magazin &#8222;Foto-Amateur&#8220;; CHF 90.00 ohne Foto-Amateur; CHF 90.00 f\u00fcr Vorstandsmitglieder festgelegt.<\/p>\n<p>Der Mitgliederbestand stabilisierte sich in den Folgejahren und betrug 1990 rund 30 Mitglieder.<\/p>\n<p>1990 durfte die PGW vor rund 700 begeisterten Zuschauern im Berner Kursaal eine Tonbildschau am &#8222;Internationaler Heissluftballon Festival&#8220; pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>1990 entstand eine Koordinationsstelle &#8222;Pro Foto Winterthur&#8220;. Diverse Fotoclubs in Winterthur, PGW, Fotoclub Sulzer\/SLM, Focus Foto Club Seen, Fotoklub V 99 sowie das FTS Foto Team Seen, wollten enger zusammenarbeiten. Diese Koordinationsstelle bestand einige Jahre, wurde dann aber aufgel\u00f6st. Im Jubil\u00e4umsjahr 2018 existieren nur noch die PGW sowie der Fotoklub Sulzer.<\/p>\n<p>1992 wurde die &#8222;Alte Kaserne Kulturzentrum&#8220; feierlich er\u00f6ffnet. Die PGW erstellte eine Dia-Show f\u00fcr die Er\u00f6ffnungsfestivit\u00e4ten. Seit 2002 hat die PGW ihr Clublokal in der Alten Kaserne.<\/p>\n<div id=\"attachment_1225\" style=\"width: 1040px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1225\" class=\"wp-image-1225 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9046-1030x687.jpg\" alt=\"\" width=\"1030\" height=\"687\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9046-1030x687.jpg 1030w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9046-80x53.jpg 80w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9046-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9046-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9046-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9046-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9046-1500x1000.jpg 1500w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9046-705x470.jpg 705w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_9046-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><p id=\"caption-attachment-1225\" class=\"wp-caption-text\">Alte Kaserne Kulturzentrum an der Technikumstrasse in Winterthur<\/p><\/div>\n<\/div><\/section>\n<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><div id=\"attachment_1189\" style=\"width: 740px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1189\" class=\"wp-image-1189 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um011-730x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"730\" height=\"1030\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um011-730x1030.jpg 730w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um011-57x80.jpg 57w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um011-213x300.jpg 213w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um011-768x1084.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um011-113x160.jpg 113w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um011-850x1200.jpg 850w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um011-1063x1500.jpg 1063w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um011-500x705.jpg 500w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um011-450x635.jpg 450w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um011.jpg 1396w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><p id=\"caption-attachment-1189\" class=\"wp-caption-text\">Plakat zur 100-Jahr-Feier der PGW im Jahr 1993<\/p><\/div>\n<p><strong>Die Jahre um die Jahrtausendwende<\/strong><\/p>\n<p>Bereits wenige Jahr nach dem Grossanlass &#8222;Jahrhundertfeier&#8220;\u00a0 (siehe separaten Text von Carl Mani) durfte die PGW im Herbst 1999 den n\u00e4chsten bedeutenden Anlass organisieren.<\/p>\n<p>Die PhotoSuisse, der Schweizerische Verband f\u00fcr die Fotografie, hatte die Organisation des 50. Kongresses der FIAP (Federation Internationale de l&#8217;Art Photographique) und deren 25. Biennale \u00fcbernommen. Der PGW fiel dabei die Ehre zu, innerhalb dieser einw\u00f6chigen internationalen Veranstaltung unter der Leitung ihres damaligen Pr\u00e4sidenten Arthur Wegmann die Organisation und Ausstellung der schwarz-weiss Biennale-Bilder im grossen Saal des Kulturzentrums der alten Kaserne in Winterthur zu \u00fcbernehmen. Der Stadtpr\u00e4sident Dr. Martin Haas er\u00f6ffnete die Ausstellung. Mitfinanziert wurde der Anlass vom Stadtmarketing im Rahmen eines Projektf\u00f6rderpreises mit 5&#8217;000 Franken sowie mit Beitr\u00e4gen der Stadt Winterthur. Parallel zur Biennale pr\u00e4sentierten die PGW-Mitglieder in den Stockwerken der alten Kaserne Bilder ihres breiten Schaffens der Winterthurer \u00d6ffentlichkeit. Sowohl die Biennale als auch die Ausstellung der PGW waren ein grosser Erfolg.<\/p>\n<p>Leider st\u00fcrzte die PGW schon wenige Jahre sp\u00e4ter in eine Krise. Wegen Organisations- und F\u00fchrungsm\u00e4ngeln sowie infolge vieler Absage von Anl\u00e4ssen h\u00e4uften sich die Austritte. An den Anl\u00e4ssen, die durchgef\u00fchrt wurden, nahmen immer weniger Mitglieder teil. Zu diesen chaotischen Zeiten passte auch, dass der Wanderpokal vermisst wurde und niemand mehr wusste, wo sich dieser befand. Der Pokal blieb rund 10 Jahre verschollen. Erst vor wenigen Jahren hat sich die Firma, bei welcher der Pokal f\u00fcr die Gravur abgegeben wurde, bei der PGW gemeldet.<\/p>\n<div id=\"attachment_1191\" style=\"width: 697px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1191\" class=\"wp-image-1191 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120692von-dng-687x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"687\" height=\"1030\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120692von-dng-687x1030.jpg 687w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120692von-dng-53x80.jpg 53w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120692von-dng-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120692von-dng-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120692von-dng-107x160.jpg 107w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120692von-dng-800x1200.jpg 800w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120692von-dng-1000x1500.jpg 1000w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120692von-dng-470x705.jpg 470w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1120692von-dng-450x675.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 687px) 100vw, 687px\" \/><p id=\"caption-attachment-1191\" class=\"wp-caption-text\">Der &#8222;verlorene&#8220; Wanderpokal der PGW.<\/p><\/div>\n<p>Hinzu kam ein an sich banaler Konflikt um den Verkauf und den Preis von Projektoren. Der Streit eskalierte derart, dass am Ende sogar ein Mitglied aus dem Club ausgeschlossen werden musste.<\/p>\n<p>2002 \u00fcbernahm ein neuer Pr\u00e4sident das Ruder des schlingernden Clubs. Diesem Pr\u00e4sidenten und auch seinem Nachfolger gelang es, den Club zu stabilisieren und die Mitgliederzahlen nahmen langsam, aber best\u00e4ndig zu. Seit 2005 entwickelte sich der Mitgliederbestand von 17 auf mehr als das Doppelte. Im August 2017 hatte der Club 40 Mitglieder, der h\u00f6chste Bestand seit mehr als 30 Jahren.<\/p>\n<p>2009 wurden die aus dem Jahr 1930 stammenden Statuten \u00fcberarbeitet und modernisiert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1192\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130010Statuten-PGW-27.M\u00e4rz2009-687x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"687\" height=\"1030\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130010Statuten-PGW-27.M\u00e4rz2009-687x1030.jpg 687w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130010Statuten-PGW-27.M\u00e4rz2009-53x80.jpg 53w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130010Statuten-PGW-27.M\u00e4rz2009-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130010Statuten-PGW-27.M\u00e4rz2009-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130010Statuten-PGW-27.M\u00e4rz2009-107x160.jpg 107w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130010Statuten-PGW-27.M\u00e4rz2009-800x1200.jpg 800w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130010Statuten-PGW-27.M\u00e4rz2009-1000x1500.jpg 1000w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130010Statuten-PGW-27.M\u00e4rz2009-470x705.jpg 470w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/L1130010Statuten-PGW-27.M\u00e4rz2009-450x675.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 687px) 100vw, 687px\" \/><\/p>\n<p>Auch das Wettbewerbsreglement wurde neu gestaltet und an die neuen technischen Gegebenheiten angepasst. Um den Club auch finanziell auf eine gesunde Basis zu stellen, wurde der zweite interne Fotowettbewerb gestrichen und es wurden die Beitr\u00e4ge der Vorstandsmitglieder erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Die PGW durfte sich in den Jahren 2007 bis 2009 im &#8222;Charly-Fitnesscenter&#8220; der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentieren. Im 3-Monatsrythmus wurden Wechselausstellungen durchgef\u00fchrt mit Bildern der Mitglieder der PGW.<\/p>\n<\/div><\/section>\n<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p><strong>Der Durchbruch der digitalen Fotografie<\/strong><\/p>\n<p>Die Digitalisierung in der Fotografie machte auch vor der PGW nicht Halt. Ein Mitglied nach dem anderen vollzog den Wechsel. Einige blieben ihrer bisherigen Marke treu, andere nahmen die Gelegenheit wahr und wechselten auch die Marke. Der letztlich doch langsame Systemwechsel f\u00fchrte dazu, dass im Club einige Jahre lang die beiden Welten der analogen und der digitalen Fotografie parallel nebeneinander bestanden.<\/p>\n<p>Ab 2002 wurden an einzelnen Anl\u00e4ssen digitale Themen diskutiert und behandelt. Zu Beginn der Digitalisierung wurden vorwiegend technische Fragestellungen besprochen und es wurde dar\u00fcber debattiert, welches Kamerasystem das beste sei. Die Fotowettbewerbe wurden eine Zeit lang sowohl digital als auch analog durchgef\u00fchrt, und schon fr\u00fch kam die Idee auf, eine eigene Homepage zu lancieren, ein Projekt, welches dank initiativer Mitglieder auch realisiert wurde.<\/p>\n<p>Heute haben alle Mitglieder digitale Kameras, viele mit mehreren Geh\u00e4usen und zahlreichen Objektiven. Dennoch, ein paar wenige experimentieren nach wie vor mit analogen Kameras, einer sogar mit einer Lochkamera. Dadurch, dass nunmehr alle Mitglieder digital fotografieren, wird an den Anl\u00e4ssen wieder mehr Gewicht auf Bildgestaltung und -betrachtung gelegt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1196 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um012-752x1030.jpg\" alt=\"\" width=\"752\" height=\"1030\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um012-752x1030.jpg 752w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um012-58x80.jpg 58w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um012-219x300.jpg 219w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um012-768x1052.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um012-117x160.jpg 117w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um012-876x1200.jpg 876w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um012-1095x1500.jpg 1095w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um012-515x705.jpg 515w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um012-450x616.jpg 450w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/100_Jahr_Jubil\u00e4um012.jpg 2037w\" sizes=\"auto, (max-width: 752px) 100vw, 752px\" \/><\/p>\n<p>In den letzten Jahren nahmen die internen und externen Fotowettbewerbe einen immer gr\u00f6sseren Stellenwert im Club ein. So beteiligt sich die PGW seit 2005 regelm\u00e4ssig am Clubwettbewerb der &#8222;PhotoM\u00fcnsingen&#8220;. 2008 und 2011 resultierten ein dritter bzw. ein f\u00fcnfter Rang von rund 60 teilnehmenden Fotoclubs aus dem In- und Ausland. 2016 konnte auch ein PGW-Mitglied sogar eine Bildserie in der Fotoarena der &#8222;PhotoM\u00fcnsingen&#8220; pr\u00e4sentieren. Der interne Fotowettbewerb gewann an Interesse und die Jurierung und die Bildbesprechungen f\u00fchren zu lebhaften Diskussionen.<\/p>\n<p>Einigen Clubmitgliedern gelingt es regelm\u00e4ssig, an Wettbewerben von nationalen oder internationalen Organisationen oder von Zeitschriften, sich in den vorderen R\u00e4ngen zu klassieren oder sogar in einzelnen Kategorien zu gewinnen.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren wurden regelm\u00e4ssig auch ein- bis mehrt\u00e4gige Ausfl\u00fcge durchgef\u00fchrt, wobei neben dem fotografischen auch das gesellige Erlebnis nicht zu kurz kommt.<\/p>\n<div id=\"attachment_1198\" style=\"width: 1040px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1198\" class=\"wp-image-1198 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Finissage-2014-1030x579.jpg\" alt=\"\" width=\"1030\" height=\"579\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Finissage-2014-1030x579.jpg 1030w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Finissage-2014-80x45.jpg 80w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Finissage-2014-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Finissage-2014-768x431.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Finissage-2014-160x90.jpg 160w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Finissage-2014.jpg 1200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Finissage-2014-705x396.jpg 705w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Finissage-2014-450x253.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><p id=\"caption-attachment-1198\" class=\"wp-caption-text\">Finissage der Ausstellung &#8222;Herbstausflug im Jura&#8220; 2. November 2013 bei Sandra Kern<\/p><\/div>\n<p>Dank einer Doppelmitgliedschaft eines Mitglieds entwickelte sich seit 2014 eine Zusammenarbeit mit dem Fotoklub &#8222;ESV Feldkirch&#8220; in \u00d6sterreich. Abwechselnd wurden St\u00e4dtereisen, Fotoshootings und Workshops organisiert. Solche Anl\u00e4sse geben neue Impulse und Fotofreundschaften.<\/p>\n<div id=\"attachment_1199\" style=\"width: 1040px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1199\" class=\"wp-image-1199 size-large\" src=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Auaflug-nach-Hamburg-1030x688.jpg\" alt=\"\" width=\"1030\" height=\"688\" srcset=\"https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Auaflug-nach-Hamburg-1030x688.jpg 1030w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Auaflug-nach-Hamburg-80x53.jpg 80w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Auaflug-nach-Hamburg-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Auaflug-nach-Hamburg-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Auaflug-nach-Hamburg-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Auaflug-nach-Hamburg.jpg 1200w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Auaflug-nach-Hamburg-705x471.jpg 705w, https:\/\/www.pgwinti.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Auaflug-nach-Hamburg-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1030px) 100vw, 1030px\" \/><p id=\"caption-attachment-1199\" class=\"wp-caption-text\">Ausflug mit dem ESV Feldkirch nach Hamburg im September 2015<\/p><\/div>\n<p>Neue Impulse ergeben sich neuerdings auch durch die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten, welche &#8222;Social Media&#8220;, das Internet und die Smartphone-Fotografie bieten. Regelm\u00e4ssig tauchen an den internen Fotowettbewerben auch Bilder auf, die mit einem Smartphone aufgenommen wurden.<\/p>\n<p>Obwohl viele Clubmitglieder schon sehr lange dabei sind und die Mehrheit im Pensionsalter ist, stossen in den letzten Jahren erfreulicherweise auch vermehrt j\u00fcngere Mitglieder dazu. Die Altersspanne zwischen dem j\u00fcngsten und dem \u00e4ltesten Mitglied betr\u00e4gt stolze 54 Jahre. Die neuen Mitglieder bringen viele neue Impulse in den Club, welche die \u00e4ltere Generation auch ermuntern, sich mit den neuen Errungenschaften auseinander zu setzen. Umgekehrt profitieren die J\u00fcngeren von der langj\u00e4hrigen Erfahrung der \u00e4lteren Mitglieder.<\/p>\n<p>Im Jubil\u00e4umsjahr 2018 werden einige langj\u00e4hrige Vorstandsmitglieder zur\u00fccktreten und dadurch einer j\u00fcngeren Vorstandscrew die M\u00f6glichkeit geben, den Club zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die PGW organisiert zur Feier ihres 125-j\u00e4hrigen Bestehens eine Ausstellung in der &#8222;Alten Kaserne Kulturzentrum&#8220; Winterthur. 45 Bilder werden einen Monat lang in den ehrw\u00fcrdigen G\u00e4ngen des Kulturzentrums ausgestellt. Am 2. Februar 2018 wird eine Vernissage durchgef\u00fchrt, an welcher die heutigen Clubmitglieder, deren Partner sowie ehemalige Mitglieder und weitere G\u00e4ste eingeladen sind.<\/p>\n<p>Zudem publiziert die PGW ein Fotobuch, in welchem die abwechslungsreiche Geschichte erz\u00e4hlt wird und sich ein Grossteil der Mitglieder mit einem Kurzportrait und Bildern pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Die PGW wird das Jubil\u00e4um auch zum Anlass nehmen, ihre Homepage, die damals von Christian Stauffer gestaltet und anschliessend von Bruno Demostene w\u00e4hrend vieler Jahre mit grossem Engagement betreut wurde, neu und moderner zu gestalten.<\/p>\n<p>Peter Bihr \/ Giovanni Pelloni<\/p>\n<\/div><\/section>\n<div  class='hr av-av_hr-0ff602b3e980a3377077ff3c1c834df6 hr-default  avia-builder-el-11  el_after_av_textblock  el_before_av_textblock '><span class='hr-inner '><span class=\"hr-inner-style\"><\/span><\/span><\/div>\n<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p>[wpdm_package id=&#8217;1201&#8242;]<\/p>\n<\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":1175,"parent":1311,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1157","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pgwinti.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1157","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pgwinti.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pgwinti.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pgwinti.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pgwinti.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1157"}],"version-history":[{"count":28,"href":"https:\/\/www.pgwinti.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1157\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1465,"href":"https:\/\/www.pgwinti.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1157\/revisions\/1465"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pgwinti.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1311"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pgwinti.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pgwinti.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1157"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}